Drea
Drea (NOR)
Single: Creeps
VÖ: 31.10.2025
Label: Vift Records
Drea - „Creeps“: Düster glimmender Alt-Pop der nächsten spannenden Newcomerin Norwegens
Ein Befreiungsschlag voller Ehrlichkeit, Müdigkeit und leiser Wut.
„Haven’t slept for weeks / Awake on a couch in the heat“ – schon die ersten Zeilen von Creeps klingen wie ein Tagebucheintrag aus einer schlaflosen Nacht. Drea, die norwegische Sängerin und Songwriterin, fängt in ihrer neuen Single die Leere nach dem emotionalen Zusammenbruch ein – diese Zwischenwelt, in der alles gleich aussieht, aber nichts mehr Sinn ergibt. Everything’s the same — but everything’s changed.
Am 31. Oktober erscheint Creeps über Vift Records, die Single ist der Auftakt zu Dreas kommender EP Sucker for Love and Heartaches (2026). Musikalisch markiert der Song einen Wendepunkt: Wo ihre frühen Arbeiten noch von zarter, melancholischer Bedroom-Pop-Ästhetik geprägt waren, schlägt Drea jetzt schärfere Töne an – direkter, verzweifelter, kompromissloser.
Entstanden ist der Track gemeinsam mit Produzent Hans Olav Settem (Beharie, Ea Othilde, Simen Mitlid). Das Ergebnis: ein düster glimmender Alt-Pop-Song über das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren und doch irgendwie weiterzugehen. „I keep acting like I’m totally fine when I’m not“ – diese Zeile zieht sich wie ein roter Faden durch das Stück, das zwischen zerrissener Verletzlichkeit und stiller Stärke oszilliert.
Drea schafft es, Schmerz in Poesie zu verwandeln, ohne Pathos, ohne Pose. Ihre Stimme klingt nah, fast zu nah – als würde sie einem direkt ins Ohr flüstern, während draußen die Stadt noch schläft. Die Lyrics erzählen von schlaflosen Nächten, flirrenden Straßenzügen, sieben verpassten Anrufen und dem Versuch, so zu tun, als wäre man längst darüber hinweg. Doch Creeps ist mehr als ein Trennungssong: Es ist das Porträt einer Generation, die gelernt hat, Schmerz zu ironisieren – und ihn trotzdem zu fühlen.
Als Teil einer neuen nordischen Alt-Pop-Welle verbindet Drea introspektive Ehrlichkeit mit einer klaren, modernen Soundästhetik. In ihrer Musik geht es um mentale Gesundheit, Liebe, Identität und all die feinen Bruchstellen dazwischen. Nach ihren Auftritten bei Vill Vill Vest, Bergen Songs und Trondheim Song:Expo wagt Drea nun den nächsten Schritt – über Norwegen hinaus, mitten hinein in die internationale Szene.
Mit Creeps stellt sie sich als Künstlerin vor, die keine Angst hat, hinzuschauen – in den Schmerz, in die Müdigkeit, in die Stille nach dem Sturm. Ein Song wie ein langer Atemzug nach einer durchwachten Nacht.
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