XANKY
XANKY
Single: „dad“
VÖ: 26.12.2025 (s/r)
dad is pretty nice when he’s sober
XANKY präsentiert auf seiner Debütsingle einen eindringlichen Mix aus Indie-Folktronica & radikaler Ehrlichkeit
Mit „dad“ veröffentlicht XANKY am 26. Dezember seine erste Single – ein zurückhaltend erzählter, emotional klarer Song über das Aufwachsen mit einem Elternteil, dessen Persönlichkeit sich unter Einfluss von Alkohol verschiebt. „‘dad’ handelt davon, mitzuerleben, wie eine einst verlässliche Person sich langsam verliert.“, sagt XANKY. „Als Kind spürt man es lange, bevor man es versteht – und erst als Erwachsener beginnt man, die Muster zu erkennen. Der Song ist kein Vorwurf; er handelt vom Versuch zu Verstehen und dem Schmerz, der damit einhergeht.“
Folktronica trifft auf radikale Ehrlichkeit
Musikalisch bewegt sich „dad“ zwischen Folktronica und atmosphärischem Indie – reduzierte akustische Elemente treffen auf elektronische Texturen. Diese Mischung erinnert an Künstler wie Bon Iver, Ben Howard, The National oder Sam Fender, doch XANKY setzt einen eigenen Akzent: radikale Ehrlichkeit ohne Dramatik, Verletzlichkeit ohne Pathos. Seine Stimme wirkt wie ein ruhiger Brennpunkt, der die innere Zerrissenheit des Songs präzise spürbar macht.
Die Single ist zugleich ein Fenster in den Entstehungsprozess seines Werkes, dessen Ursprung in einer Abkehr liegt: weg von einem Karrierepfad im Deutsch-Pop, der sich für XANKY nie stimmig anfühlte. Seine Arbeit als Songwriter und Produzent war in diesem Umfeld geprägt von Druck und der Vorstellung, man müsse als deutscher Künstler auch deutsch schreiben, um erfolgreich zu sein. Kurz vor der Unterzeichnung eines langfristigen Vertrags wurde ihm klar, dass er sich von diesem Weg lösen musste. Es folgten Jahre des Rückzugs und die Suche nach einer eigenen künstlerischen Stimme.
In kleinen Schritten zu nachhaltiger Veränderung
Ein entscheidender Wendepunkt lag in dem Moment, als XANKY von der „Atomic-Habits“-Logik hörte: nachhaltige Veränderungen entstehen nicht durch große Gesten, sondern durch kleinste, konsequent wiederholte Handlungen. Dieses Prinzip – jeden Tag einen winzigen Schritt zu tun, wurde zur Grundlage eines neuen kreativen Alltags. XANKY nahm sich vor, täglich mindestens zwanzig Minuten an einem Song zu arbeiten.
Diese Herangehensweise beschreibt zudem den Prozess persönlicher Heilung. XANKY lebt seit über zehn Jahren mit einer Angststörung und viele Momente des Albums spiegeln die Erfahrung wider, dass Veränderung selten spektakulär verläuft. Sie geschieht in kleinen, oft unsichtbaren Schritten, deren Wirkung sich erst im Rückblick offenbart.
Dass das neue Schreiben auf Englisch stattfand, daran haben auch befreundete Musiker*innen wie Philine Sonny, M. Byrd und Jonas David ihren Anteil. Sie zeigten ihm, dass authentische englischsprachige Indie-Musik auch aus Deutschland selbstverständlich möglich ist. „dad“ ist der erste Schritt in diese Richtung: ein eindringlicher Song, der Nähe und Entfremdung gleichzeitig spürbar macht.
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