TRIBE

Deutschland

TRIBE
Album: Stop & Frisk
VÖ: 04.12.2020
Label: JazzSick Records

Vertrackte Kompositionen, atemberaubende Improvisationen, manchmal zart - meistens fett und immer wahnsinnig! Eine wilde Mixtur, angesiedelt im paradoxen Feld des Jazz, angedockt an Hip Hop, R'n'B, Dubstep, Pop und Rock! Peripherie und Zentrum, Emotionalität und pure Energie, Komplexität und Hörvergnügen gehen Hand in Hand.

Die improvisatorische Spielwut dieser elektro-akustischen Formation, in der John-Dennis Renken fünf der allerfeinsten Protagonisten des aktuellen Jazz zusammenbringt, gleicht einer chemischen Reaktion: Verdichtung, Verschmelzung, Explosion…. Musik!

„Bei der Gründung von TRIBE (in Anlehnung an eine meiner Lieblingsbands aus dem Hip Hop „A Tribe Called Quest“) wollte ich unbedingt einen Bläsersatz haben, weil mich die Power von drei Hörnern einfach fasziniert und die kompositorischen Möglichkeiten unglaublich vielfältig sind. Mit Angelika Niescier und Shannon Barnett an meiner Seite habe ich für mich die wohl beste Besetzung gefunden, die ich mir hätte wünschen können. Gepaart mit Andreas Wahl an der Gitarre und Bernd Oezsevim am Schlagzeug entsteht eine hochexplosive Mischung.

Der Titelsong „Stop & Frisk“ ist inspiriert von Dubstep und Hip Hop Rhythmik/Melodik. Zudem ist es eine direkte Anspielung auf die amerikanische Unart des „Stop & Frisk“, was es der Polizei erlaubt einen jeden auf der Straße ohne Grund anzuhalten und zu durchsuchen, was natürlich überwiegend die afroamerikanische und lateinamerikanische Bevölkerung betrifft. Besonders der Fall Kalief Browder hat mich nachhaltig berührt, der sich nach 3 Jahren Inhaftierung ohne Prozess und Beweise das Leben nahm, nachdem er freigesprochen wurde.

Weiterhin gibt es drei Stücke, die ich meiner Tochter gewidmet habe. „Quatschkopp“ beschreibt ziemlich gut ihren Charakter, „XX“ zeichnet ein wenig den Weg vom Zündfunken bis zum ersten Kontakt und „Charlies Lullaby“ habe ich geschrieben, weil Charlotte immer angefangen hat zu weinen, wenn sie meine Musik gehört hat, da musste etwas mit friedlichen Harmonien und Melodien her.“ John-Dennis Renken

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