Carolina Lee

Carolina Lee

Carolina Lee
Album: Haunted Houses
VÖ: 10. Dezember 2021
Label: s/r

Carolina Lee spielen psychedelischen Dream-Folk. Mit der klassischen Formation von Gitarre, Orgel, Bass, Schlagzeug und Gesang schafft es die Berliner Band, überraschend unaufgeregte Songs zu arrangieren, die sich ganz auf die eigene Poesie verlassen und einen zeitlosen Charakter haben. Langsame, leise Musik, dessen Melancholie etwas Perfektionistisches hat und dessen psychedelische Elemente einen experimentellen Anspruch geltend machen. Zwischen Emotionalität und Humor entsteht eine Spannung, die bald an das dunkle Timbre von Karen Dalton, bald an die verträumte Schlichtheit von Mazzy Star erinnert. Auch Nico und The Velvet Underground kommen angesichts des rührenden Sprechgesangs von Frontfrau Nadja Carolina in den Sinn.

Das Debütalbum „Haunted Houses" wird am 10. Dezember erscheinen. Nach zahlreichen Konzerten in Berlin und Umgebung seit 2019 hat die Band einen Fundus an Kompositionen entwickelt und erprobt, die darauf warten ein größeres Publikum zu erreichen. Das Album wurde 2020/2021 mit dem Musiker und Toningenieur Max Braun im Studio Areal 51 in Stuttgart aufgenommen, der auch die Produktionen für BRTHR und Karwendel leitet. Die Band wird komplettiert durch Simon Grote (Gitarre, Orgel, Gesang), Jule Schröder (Bass, Gesang) und Lutz Oliver (Schlagzeug, Gitarre). Begleitet und dokumentiert wurden die Aufnahmen vom Dokumentarfilmregisseur Kai Ehlers, um das Publikum am Entstehungsprozess teilhaben zu lassen.

Als erste Single erschien das Stück „Blossoms", Nadja Carolina dazu: „Vor vielen Jahren habe ich Gewalt erlebt, sie hat mich nicht getroffen. Jedenfalls nicht direkt. In solchen Momenten passiert etwas. Wenn man sich selber sieht von außen, wie in einem Film ist das sehr seltsam, es hat mich lange verfolgt. Aber die andere Seite davon ist die unglaubliche Leichtigkeit, die man spürt, wenn man merkt, dass man wegfliegen kann. Dieses Gefühl versuche ich zu bewahren, in den Momenten, in denen anfange, mich wieder zu spüren. Wenn ich zum Beispiel plötzlich sehe, dass der Kirschbaum blüht und die Welt sich weiterdreht vor meinem Fenster."

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