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Zwischen Björk, Jazz und Techno: Surma veröffentlicht Zweitwerk "AllA"

Von NPR's Bob Boilen als eine der besten Entdeckungen des SxSW 2018 ausgewählt, lässt sich Surma von der Stille inspirieren, um ihr eigenes Universum von Songs aus Jazz, Elektronik und einer Vielzahl von Einflüssen zu erschaffen. Um Wege zu erkunden, die nicht immer offensichtlich sind, aber mit einer starken Identität, ihrer eigenen Phonetik und in der Lage, einzigartige Momente zu schaffen, die uns von den nordischen Fjorden bis zu kosmopolitischen Städten führen können.

Kürzlich veröffentlichte Surma mit "Islet" die erste Single aus dem beeindruckenden zweiten Album "AllA", das am 11. November auf Omnichord Records erscheint. Ein Album mit mehreren Features von Musikern mit aus den Bereichen Klassik, Punk, Jazz, World und Techno.

Allein auf der Bühne, umgeben von einem Dutzend Instrumenten und mit ihrer Stimme, formt die portugiesische Eklektikerin ihre eigene Sprache und ihr eigenes Klanguniversum. Ihr wundervolles Debüt "Antwerpen" wurde 2017 von IMPALA als bestes unabhängiges europäisches Album des Jahres nominiert. Von 2017 bis 2019 spielte sie von New York bis Guangzhou, von Sao Paulo bis Reikjavik, von Macao bis Ljubljana, von NOS Primavera Sound bis London's 100 Club, von Eurosonic bis SxSW. In nur drei Jahren tourte Surma durch 18 Länder.

Danach wurden ihre Pläne durch die Pandemie zunichte gemacht, sie komponierte für Theater und Kino, bereitete Konzerte für Babys vor, nahm ein Album mit einer Band auf, die von Menschen mit Zerebralparese gegründet wurde (5ª Punkada) und bereitete ihr neues Material für ihr Comeback-Album vor.

In diesem Sommer war Surma mit ihrer Soloshow und ihren DJ-Sets auf Festivals in der ganzen Welt zu Gast, von Südkorea (Deagu International Music Week) über die USA (NYC Central Park) bis nach Europa (u. a. Europavox in Frankreich und Sziget in Ungarn).

SURMA ist in der Tat dabei, etwas Einzigartiges zu schaffen.


Thomas Dybdahl kündigt neue Single "Treat Me So Bad" ft. Beharie an.

Thomas Dybdahl braucht keine großen Worte und auch keine große Vorstellung. In den 20 Jahren seit seinem Debütalbums „That Great October Sound“, das gerade in einer entsprechenden Jubiläumsversion erschien, hat sich der Songwriter aus Sandnes, Norwegen mit seinen charismatischen Auftritten und seiner warmen Stimme in viele Herzen gespielt.

Mit „Treat Me So Bad“ kündigt Thomas Dybdahl für den 11.11. seine erste neue Single seit seinem 2020er Album „Fever“ an. Darauf hatte sich Dybdahl mit seinem langjährigen Studiokollegen Håvard Rosenberg seiner Liebe zum Soul gewidmet.

Mit feinstem Neo-Soul Sound knüpft „Treat Me So Bad“ fast nahtlos an diese tolle Platte an. Der Song entstand gemeinsam mit dem begabten jungen Kollegen Beharie.

Thomas Dybdahl erklärt:

„Treat Me So Bad is a new duet with the amazing Beharie from Sandnes, Norway. We worked on last years single River together and had such a great time writing and working in the studio that we thought why wait to do another song. Treat Me So Bad is the first single off what I think of as a direct follow up to last album FEVER.
It is recorded in my studio in Stavanger and produced by myself and studio partner Håvard Rosenberg, who also produced FEVER with me. New to the studio and collaboration is up and coming producer and songwriter Tonning Meling. Treat Me So Bad follows in the same neo-retro-soul landscape as FEVER, with a slight twist of course.
We hope you like it, we had a blast making it and can’t wait to continue working with this album towards next year.“


Wundervolles Arny Margret Debüt out now!

Die tolle Isländerin Arny Margret hat am 21.10. ihr wundervoll-folkiges Debütalbum "they only talk about the weather" auf One Little Independent Records veröffentlicht.

Das letzte Jahr hat Arny damit verbracht, Wellen zu schlagen. Nicht nur in ihrer isländischen Heimat, sondern auch in Europa und den USA. Sie tourte ausgiebig, u.a. als Support von Leif Vollebekk, spielte u.a. beim Reykjavik Calling oder dem Iceland Airwaves. Im Februar veröffentlichte sie ihre mit Spannung erwartete Debüt-EP „intertwined“, die von den Kritikern hoch gelobt wurde.

Ihr Debüt „they only talk about the weather" ist ein Album der akuten emotionalen Erkundung. Es ist Arnys coming-of-age Reise, vom Schreiben in der Schule, dem Starren aus dem Fenster des Studentenwohnheims, dem auf Tour sein, bis zum heutigen Tag. Mit poetischem Geschick und einem Händchen für das Komponieren von Melodien, die sich tief in das Unterbewusstsein eingraben, schreibt Arny über Einsamkeit und Existenzialismus, und das mit einer unglaublichen Glaubwürdigkeit. Diese Tracks strahlen eine stille Zuversicht aus, sind kristallklar in ihrer Konzeption, vollkommen ehrlich und meisterhaft arrangiert. Die junge Isländerin führt uns durch ihre Beziehungen, ihre Erkenntnisse über andere Menschen und sich selbst. Wir hören zu, wie sie vor dem Hintergrund lebendig gemalter Naturlandschaften ihr Innerstes offenbart.

Bemerkenswert ist die Beziehung des Albums zum Wetter. Indem Arny Margret ihre Umgebung untersucht, fasst sie ihre Gefühle in Worte. Die dünn besiedelte und begrenzte Halbinsel Westfjord im Nordwesten Islands, Arnys Heimat, ist hier ein eigener Charakter. Der omnipräsente Schnee färbt dabei ihre zutiefst persönliche Prosa auf der gesamten LP. In diesem Sinne kann 'they only talk about the weather' ein wärmender Trost für diejenigen sein, die ihn am meisten brauchen, wenn es draußen friert und die Nächte immer länger werden.

Arny erzählt uns: "Ich mag es, das Wetter zu benutzen, in einem meiner Lieder mache ich es sogar zu einer Person, ich singe ‚I am blinded by the light of winter, but it comes and goes away, I don't like her very much, you can't depend on anything she'll say‘".

Als Einflüsse nennt die sympathische Songwriterin Andy Shauf, Phoebe Bridgers, Bon Iver, Leif Vollebekk und Gregory Alan Isakov. Geboren und aufgewachsen in einer kleinen Stadt namens Ísafjörður, besuchte sie ab ihrem sechsten Lebensjahr eine Musikschule, wo sie das Klavierspiel erlernte und sich nach und nach die Gitarre beibrachte. Arny Margret nahm das Album im Studio Hljóðriti in Hafnarfjörður auf und wird sich mit ihren intimen und berührenden Live-Auftritten weiterhin weltweit einen Namen machen.


5 Jahre Backseat @ Reeperbahn Festival

Wir feiern 5 Jahre Backseat!
Wir promoten (z.B. Bilderbuch und Black Sea Dahu), veröffentlichen (z.B. BRTHR und Carnival Youth), buchen das Musikprogramm vom Norden Festival und haben mit Fanklub eine neue direct-to-fan Plattform an den Start gebracht.

Auf der 5-Jahres-Feier am Mittwochabend im Grünen Jäger lädt Backseat ab 18 Uhr zu Drinks ein, bevor vier Liveacts aus dem Label-Roster die Bühne betreten: Die neue Gruppe Noth, die ihr gepriesenes Debütalbum „Die Wahrheit über Arndt“ im Sextett auf die Bühne bringen wird. Das kanadisch-berlinerische Duo Kliffs, welches genauso wie die norwegische Sängerin Signe Marie Rustad brandneue Songs vorstellen wird. Und den Songwriter Michael Moravek, der mit seiner Electric Traveling Show anreisen wird.

Anmeldung zur Reception

5 years of Backseat @ Reeperabhn Festival
Locatio: Grüner Jäger
18:00 – 19:00 Reception
19:15 – 19:55 Noth
20:35 – 21:15 Kliffs
21:45 – 22:25 Signe Marie Rustad
23:05 – 23:45 Michael Moravek & Electric Traveling Show


Sophie Zelmani veröffentlicht neues Album

Sophie Zelmani ist zurück. Mit "The World Ain't Pretty" veröffentlicht die Grande Dame schwedischer Folkmusik nach dreieinhalb Jahren am 23. September ihr neues Album.

"The World Ain't Pretty" ist ein facettenreiches Album mit viel Melodie, Glanz und Tiefe und enthält für Zelmani ungewöhnlich viele Uptempo Songs wie ein Cover. Zelmanis Texte drücken Sehnsucht, Sorge und Hoffnung aus und sie beweist erneut, dass sie sich als Songwriterin auch nach mehr als 25 Jahren weiterentwickelt hat. Es ist das dreizehnte Album der schwedischen Sängerin und Songwriterin Sophie Zelmani und das Nachfolgealbum zu "Sunrise" von 2019 und zu der 2021 veröffentlichten Best-Of-Sammlung "The First 25 Years".

Wie immer ist das neue Album das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Sophie selbst und dem Gitarristen, Produzenten und Arrangeur Lars Halapi. Im Laufe der Jahre haben Zelmani und Halapi ein tiefes gegenseitiges Verständnis und Vertrauen entwickelt. Auch Schlagzeuger Peter Korhonen und Bassist Thomas Axelson sind wieder mit von der Partie und ergänzen und verstärken den individuellen Charakter jedes Songs.

Wie üblich vermeidet es Zelmani, ihre Texte im Detail zu erläutern. Sie befürchtet, dass die Lieder durch zu viel Hinterfragen ihren Zauber verlieren könnten. So ist es kein Zufall, dass sie sich lieber in ihren Liedern als in Interviews äußert und ihre Lieder offen für Interpretationen lässt. Das bedeutet auch, dass ein Cover wie Leonard Cohens "Be For Real" den Hörer spüren lässt, dass es auch Hinweise auf Zelmanis eigenes Leben enthält und es einen Grund dafür geben könnte, warum sie sich genau für diesen Song entschieden hat.

Für Zelmanis eigenes Songwriting und ihre Texte gibt es keine Formel. Manche Dinge sind vielleicht passiert, andere sind das Ergebnis einer lebhaften Fantasie. Manchmal wird ein kleines Ereignis vergrößert, ein anderes Mal wird ein weltbewegendes Ereignis abgemildert.

Die Tatsache, dass die Welt in den letzten zwei Jahren langsamer geworden ist und ein paar Schritte zurückgehen musste, hat dazu geführt, dass Zelmani ein paar Schritte nach vorne gemacht hat.

In mancher Hinsicht haben die dunklen Ereignisse der letzten Zeit vielleicht zu Zelmanis lebensbejahendstem Album geführt.