Ian Fisher

USA

Ian Fisher
Singles: American Standards / AAA Station
VÖ: 02.10.2020 / 23.10.2020
Label: Ian Fisher Music

Es ist mehr als ein Jahrzehnt her, seit Ian Fisher seinen Heimatstaat Missouri verließ und nach Europa zog. Eine Veränderung, die selbstredend sein Leben wie auch sein musikalisches Schaffen für immer veränderte. Mit Liedern, die eine internationale lyrische Perspektive und die musikalische Einflüsse eines Weltreisenden mit Americana-Wurzeln verbinden, ist er seit seiner Auswanderung immer rastlos geblieben. Ian Fisher schrieb über eineinhalbtausend Lieder, spielte Hunderte von Konzerten in Europa, Nordamerika und Afrika und trat in einer Handvoll Theaterstücken in Wien und München auf. Als unabhängiger DIY-Künstler, der sein Management selbst in die Hand nimmt, ist und bleibt er auch nach dreizehn Alben inspiriert und fleißig und erntet fortwährend Lob und Anerkennung - wie vom amerikanischen Rolling Stone Magazine, das ihn als "new Americana artist you need to know" adelte und sein letztes Studioalbum Idle Hands als "half Americana and half Abbey Road-worthy pop” beschrieb.

Am 2. Oktober erschien die erste Single eines neuen Albums, „American Standards". Passend zur US-Wahl serviert Ian Fisher eine gehörige Portion Trump-Bashing, Musikalität und nicht zuletzt Humor. Letzteres kommt besonders gut im Musikvideo heraus, welches just beim amerikanischen Rolling Stone Magazine Premiere feierte.

Ian Fisher kommentiert:

"In einer Kleinstadt in Missouri aufzuwachsen, fühlte sich an, wie in einer Steinschleuder aufgezogen zu werden. Es war, als ob ich lange zurückgehalten wurde, um bei meiner Entlassung so weit wie möglich davonzufliegen. Erst dann konnte ich aus der Ferne beginnen, etwas von der Schönheit zu sehen, die mich umgab. Das Lied „American Standards“ befasst sich intensiv mit der Diskrepanz der Gründe, warum ich aus dem Land ausgewandert bin, und dem, was ich immer noch an ihm liebe. Einige Verse entnahm ich einem alten Tagebuch, das ich auf meiner ersten Tournee bei mir hatte, als ich mit 21 Jahren im Minivan meiner Eltern mit einer anarchistischen Folk-Punk-Band durch den Nordwesten reiste. Ich fand es damals wie auch heute noch ironisch, dass die beliebteste Toilettenmarke des Landes „American Standard" heißt. Mit einem Präsidenten, der sich sprichwörtlich täglich auf der Grundlage der demokratischen und moralischen Standards, die ich als Kind mit der Idee von Amerika assoziieren sollte, entleert, dachte ich, dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, über diese Ironie nachzudenken. Der Refrain des Liedes klettert aus der Toilette und befreit sich von den Versen. Es fängt das Gefühl meiner Flucht nach Europa ein und zeigt, wie ich aus der Ferne endlich gelernt habe, meine Herkunft zu schätzen.“

Am 23. Oktober präsentiert Ian Fisher mit "AAA Station" eine Ode an die Radio-DJs! In der USA findet das Leben in den Autos statt - anstatt in den S-Bahnen, Flugzeugen und auf Fahrrädern wie hier in Europa. Im Auto verbringt man einen Haufen Zeit mit sich allein, und dem Radio. Dass das nicht immer eine Freude ist und gerade deshalb, nämlich wenn man dann doch einen vernünftigen Sender entdeckt, pure Freude auslösen kann, erklärt Ian Fisher wie folgt:

"I scan the dial and find a dozen fire-breathing preachers, half a dozen bigoted talkshow hosts, a couple pop country stations where every auto-tuned song sounds like an truck commercial, a couple classic rock stations with their same old tracks wearing thin, and then out of nowhere I sometimes find that one diamond in the rough. That one AAA station (meaning: an Adult Album Alternative radio format) that is a creative, independent, hope-bringing beacon in a sea of conservative-bleach-washed-bullshit. I hear a voice or song that speaks to my soul and for a moment I feel less lost, less alone. Those DJs, the solitary soul-pioneers, those life-guards of the airwaves, they are heroes. This is my love song to them."

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