Albert Luxus

Deutschland

Albert Luxus
Album: YinYin
Label: Backseat
VÖ: 26.11.2021

„Wir dürfen uns wieder der „glänzenden deutschen Songpoesie und detailverliebten Arrangements“ (Deutschlandfunk) erfreuen, denn die Kölner Indiepop-Band Albert Luxus veröffentlicht neue Musik. Mit der Single „Himalaya“ wird auch das nächste Album angekündigt, welches am 26. November auf Backseat erscheint!

Weit oben im „Himalaya“, man friert, halluziniert und ist „vis a vis mit den Stars“. So drückt es Matthias Albert Sänger, Kopf der Band Albert Luxus, aus und zeichnet damit eine Metapher für das nicht enden wollende Streben nach Mehr. Kein Berg ist zu hoch und der Erfolg macht süchtig. So nimmt der Aufstieg und die damit verbundenen Mühen kein Ende. Am Dach der Welt angekommen ist es allerdings eiseskalt, Zivilisation und Wärme sind weit entfernt. Die neue Single der Kölner ist eine vertonte Grenzerfahrung, die in einem ekstatischen Indie-Disco gipfelt. Doch für wie lange hält der Rausch? „Am Himmel zittern die Sterne“ und der mögliche Sturz in die Tiefe sitzt immer im Nacken.

Zuvor erschienen bereits die Singles „Gott vs Tinder" und „Einsame Hornissen", die ersten Veröffentlichungen seit dem Album „Diebe“ aus 2018. Verdichtete Beobachtungen mit Raum für Interpretationen, gebettet auf wohltuend unprätentiöser und griffiger Indiepop-Produktion. „Die Mienen trist / Die Lippen stumm / Der da am Boden kriecht da gerne rum“ Es ist eine Einzelkämpferin, die da am Boden kriecht. Die Einsame Hornisse. Sie fährt den Stachel aus, strebt nach etwas Besserem und ist dafür bereit, sich selbst und ihre Umwelt auszubeuten. „HeyHeyYeah / Dem Chaos hinter hinterher / HeyHeyYeah / Wir schwingen leicht, wir schwingen schwer“ Holen wir das Glück, dem wir mühsam hinterherrennen, tatsächlich eines Tages ein?

Die klassische (Rock-)Bandbesetzung wird neuerdings durch einen 70er Jahre Synthesizer ergänzt, dem Solina String Ensemble, der auch schon Bands wie Air und Pink Floyd mehr Weite einzuhauchen vermochte. Im Gegensatz zu „Diebe“, das mit Titeln wie „Jacuzzi“ und „Pina“ oft federleicht im Sommerwind tänzelte und, so der Rolling Stone, „die Leichtigkeit von Die Höchste Eisenbahn mit der intellektuellen Chuzpe eines Jens Friebe“ vereinte, würden die neuen Stücke eher eine Gesetztheit und geradlinigere Melancholie verfolgen, so Albert Luxus. Den Schreibprozess begleiteten entsprechend warme Melodiegesänge schwermütiger Künstler, wie Timber Timbre und Deerhunter.

"Feinfühlige Songs, die an eine LoFi-Version der Strokes erinnern." BR PULS
Interview mit Deutschlandfunk Corso: tinyurl.com/InterviewCorso

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